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Sparkasse Rotenburg Osterholz erwirbt 3 Kunstwerke

aus dem Bestand der Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel (Worpsweder Kunsthalle)

v.l.n.r. Frau im Kahn, Winter an der Wümme, Blick auf Fischerhude

Die Worpsweder Kunsthalle blickt auf eine lange Tradition zurück.

Der Kunstsammler und Kunsthändler Friedrich Netzel eröffnete im Jahr 1919 als erstes Ausstellungshaus im Künstlerdorf eine Kunsthalle. Sie stand damals in der heutigen Findorffstraße. Wenige Jahre später wurde das Unternehmen an den heutigen Standort in die Bergstraße 17 verlegt. Über 3 Generationen sammelte die Familie Netzel Kunstwerke aus der Gründer-, der zweiten und der dritten Generation der Worpsweder Maler und Kunsthandwerker. Nach dem Tod des Enkels des Gründers, auch Friedrich Netzel, ging die Sammlung 1999 aufgrund testamentarischer Verfügung in den Bestand der „Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel“ über, die seitdem die Kunsthalle betreibt. Heute verfügt die Stiftung über die wohl bedeutendste Überblicksammlung zur Kunstgeschichte des Ortes Worpswede.

Das Jubiläumsjahr 2019 stand für die Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel unter keinem guten Stern. Die langjährige Leiterin, Frau Susanna Böhme-Netzel, musste sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen; im November wurde auch noch öffentlich bekannt, dass sich die Stiftung in finanziellen Schwierigkeiten befindet.

Zusammen mit dem Landkreis und mit Förderern suchte die Stiftung nach Lösungen, um den Bestand und den Betrieb der Kunsthalle dauerhaft zu sichern. Einen Baustein zur Rettung bot nun die Sparkasse Rotenburg Osterholz. Sie übernimmt für eine nicht unerhebliche Summe 3 Kunstwerke und stellt diese als Dauerleihgabe der Stiftung wieder zur Verfügung.
Es handelt sich um 2 Werke Otto Modersohns („Blick auf Fischerhude“ und „Winter an der Wümme) sowie um ein Gemälde das Künstlers Heinrich Vogeler („Frau im Kahn“).

„Wir sind überzeugt, mit diesem Schritt das Richtige zu tun“, so Vorstandsvorsitzender Ulrich Messerschmidt.  „Zum einen unterstützen wir eine regionale Stiftung, im Weiteren erhalten wir bedeutende Kunstwerke für die Region. Beim Kauf steht der Fördergedanke im Fokus unseres Handelns, letztlich stellt er aber für die Sparkasse auch eine langfristige Wertanlage dar und ist wirtschaftlich sinnvoll“, so Messerschmidt weiter.

Langfristig strebt die Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel einen Zusammenschluss mit weiteren Worpsweder Institutionen an, um Synergien zu schaffen und die gemeinsame Arbeit durch Kooperationen effektiver zu machen.
„Aber solche Maßnahmen benötigen Zeit“, so Sonja Toeppe als Vertreterin der Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel. „Umso mehr begrüßen wir das Engagement der Sparkasse. „Die „Finanzspritze“ verschafft uns Luft für die weiteren Planungen. Außerdem ist sichergestellt, dass die Werke für das breite Publikum zugänglich bleiben. Eine wirklich gute Vereinbarung.“, schließt Sonja Toeppe.

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